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5 Geräte im Haushalt, die heimlich Strom fressen

Wann welches Möbelstück passt Der Schuhschrank ist die erste Wahl, wenn viele Schuhe verschwinden müssen. Achten Sie auf eine Tiefe von höchstens 35 Zentimetern für normale Schuhgrößen; bei größeren Größen prüfen Sie die Innenmaße, nicht die Außenmaße. Modelle mit Klappen statt Türen sparen Platz nach vorn. Ein häufiger Fehler: ein zu hoher Schrank, dessen oberste Fächer niemand mehr erreicht. Planen Sie die oberste nutzbare Ebene nicht über 180 Zentimetern.

Bevor Sie kaufen oder bauen, legen Sie fest, was oben lagern soll. Kisten mit Deckel schützen vor Staub, offene Körbe lüften besser. Beschriften Sie die Boxen an der Stirnseite, sonst wird das Suchen zur Kletterpartie. Schwere Gegenstände gehören nach unten, leichte nach oben. Ein häufiger Fehler ist, das Regal bis zur Decke mit schweren Aktenordnern zu füllen – die Konsolen sind dann überlastet. Verteilen Sie das Gewicht gleichmäßig und lassen Sie zwischen Regal und Decke einen Spalt von mindestens fünf Zentimetern, damit Sie die oberste Kiste noch greifen können.

Zunächst lohnt sich ein Blick auf alte Kühl- und Gefriergeräte. Ein Kühlschrank, der älter als fünfzehn Jahre ist, verbraucht oft ein Vielfaches eines modernen Modells. Prüfen lässt sich das mit einem einfachen Strommessgerät, das zwischen Steckdose und Gerät gesteckt wird. Ein typischer Fehler: Die Temperatur wird unnötig niedrig eingestellt. Sieben Grad Celsius im Kühlschrank und minus achtzehn Grad im Gefrierfach reichen völlig aus. Jedes Grad kälter kostet zusätzlich Energie, ohne dass Lebensmittel länger haltbar bleiben.

Beim Kochen und Backen lohnt sich der Blick auf die Gerätegröße. Ein Wasserkocher erhitzt kleine Mengen Wasser effizienter als ein Topf auf der Herdplatte. Beim Backen sollte die Umluftfunktion genutzt werden, wenn das Rezept es zulässt, denn sie arbeitet bei niedrigerer Temperatur. Vorheizen ist meist überflüssig, außer bei empfindlichem Gebäck. Wer den Backofen vorzeitig ausschaltet und die Restwärme nutzt, spart zusätzlich. Diese Maßnahmen wirken klein, summieren sich aber über die Monate.

Ein häufiges Problem ist Luft im Heizkörper. Sie sammelt sich oben und verhindert, dass die Fläche gleichmäßig warm wird. Ein kalter oberer Bereich bei warmem unteren Teil ist ein klares Zeichen dafür. Zum Entlüften das Thermostat voll aufdrehen, die Entlüftungsschraube oben mit einem passenden Schlüssel eine halbe bis ganze Umdrehung öffnen und warten, bis ein gleichmäßiger Wasserstrahl austritt. Dann sofort schließen und den Druck an der Heizungsanlage kontrollieren. Läuft kein Wasser nach, sondern nur Luft, ist das normal; kommt dauerhaft kein Wasser, fehlt Druck im System.

Viele Haushalte zahlen jedes Jahr zu viel für Strom, ohne zu wissen, wo die Energie eigentlich hinfließt. Die größten Verbraucher sind selten die offensichtlichen. Wer den Verbrauch systematisch prüft, findet schnell mehrere Geräte, die rund um die Uhr Strom ziehen, obwohl sie kaum genutzt werden. Der erste Schritt ist deshalb nicht der Kauf neuer Technik, sondern eine ehrliche Bestandsaufnahme.

Die Adern sollten vor dem Anklemmen abisoliert und mit Aderendhülsen versehen werden, besonders bei flexiblen Leitungen. Lose Drähte können zu Kurzschluss oder Brand führen. Die Klemmen müssen fest sitzen; ein Zugtest gibt Sicherheit. Nach dem Anschluss wird die Abdeckung des Melders aufgesetzt, ohne die Adern einzuklemmen. Dann die Sicherung einschalten und den Testlauf starten. Dabei prüft man, ob die Lampe bei Bewegung für die eingestellte Nachlaufzeit leuchtet und danach ausgeht. Bleibt sie an, ist L und L' vertauscht. Reagiert sie nicht, fehlt der Neutralleiter oder der Melder ist defekt.

Die Wandgarderobe ist der platzsparendste Baustein, weil sie auf Bodenfläche verzichtet. Sie ersetzt jedoch keinen Schuhschrank. Wichtig sind stabile Haken in ausreichendem Abstand und eine Tiefe von etwa 25 bis 30 Zentimetern für Jacken. Hängen Sie die Garderobe nicht zu hoch: Die untere Hakenreihe sollte etwa auf Kopfhöhe liegen, damit Kinder und kleinere Personen sie erreichen. Eine zu niedrige Montage führt dagegen dazu, dass lange Mäntel den Boden berühren.

Der häufige Fehler: L und L' vertausc

Die unsichtbaren Verbraucher im Standby Fernseher, Receiver, Spielekonsolen und Musikanlagen verbrauchen auch im ausgeschalteten Zustand Strom, sofern sie weiter am Netz hängen. Eine schaltbare Steckdosenleiste schafft hier schnell Abhilfe: Alle Geräte werden gemeinsam abgeschaltet, wenn sie nicht gebraucht werden. Besonders tückisch sind Geräte mit Display oder Fernbedienung, denn sie signalisieren ihre Bereitschaft permanent. Wer mehrere solcher Verbraucher bündelt, spart über das Jahr gerechnet spürbar. Wichtig ist, die Leiste nicht hinter dem Schrank zu verstecken, sonst wird sie im Alltag vergessen.

Die beste Lösung entsteht meist aus einer Kombination. In sehr engen Fluren funktioniert eine flache Wandgarderobe mit darunter montierter Schuhablage besser als ein tiefes Möbel. Wo Platz für zwei Elemente ist, lassen sich ein schmaler Schuhschrank und eine schmale Sitzbank gegenüberstellen, sofern der Durchgang frei bleibt. Vergleichen Sie vor dem Kauf immer die tatsächliche Stellfläche, nicht die beworbene Optik – und probieren Sie die Anordnung mit Kreppband auf dem Boden aus. So erkennen Sie vor dem Aufbau, ob der Flur noch begehbar ist.

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