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Wann sollte man Monstera teilen und wie pflegt man sie danach?

Möbel sollten niedrig bleiben und den Boden sichtbar lassen. Ein Bett mit hohen Füßen oder ein offenes Regal statt eines geschlossenen Schranks schaffen Durchblick. Wer den Raum zusätzlich strecken will, legt einen schmalen Läufer in Längsrichtung aus. Das lenkt den Blick nach hinten. Achten Sie darauf, dass zwischen Bett und Wand mindestens ein schmaler Durchgang frei bleibt, sonst wirkt der Raum sofort vollgestellt. Ein weiterer Fehler ist, die Ecken mit Möbeln zuzustellen. Ecken dürfen leer bleiben, sie geben dem Raum Luft.

Der zweite Fehler ist die falsche Unterkonstruktion. Eine Dartscheibe gehört nicht direkt auf Gipskarton oder gar auf eine rigipsverkleidete Wand. Das Gewicht und die Vibrationen beim Aufprall der Darts lockern die Schrauben mit der Zeit, und das Board wandert. Eine stabile Rückwand aus Sperrholz oder ein massiver Holzblock verteilt die Kräfte und hält die Scheibe fest. Wer in eine Mietwohnung montiert, sollte auf eine ausreichend große Trägerplatte setzen, die sich später rückstandsfrei entfernen lässt.

Vor dem Einbau der Türen werden die Rollenhalter an den Türblättern befestigt. Dabei zählt jedes Gramm: Eine zu schwere Tür belastet die Rollen und die Schiene übermäßig. Leichte Holzwerkstoffe oder Hohlkammerplatten sind hier im Vorteil. Die Rollen werden so gesetzt, dass die Tür später mit wenigen Millimetern Luft zum Korpus läuft. Diese Luft ist notwendig, damit die Tür nicht schleift, wenn sich der Korpus bei Feuchtigkeit minimal verzieht. Ein zu strammer Sitz ist der zweithäufigste Fehler nach der schiefen Schiene.

Kleben statt bohren: worauf es bei Montageklebeband ankom

Die frisch geteilten Stücke setzt man in Töpfe, die nur wenig größer sind als der Wurzelballen. Zu große Töpfe sind ein klassischer Anfängerfehler, denn die Erde bleibt feucht und die Wurzeln faulen, bevor sie den neuen Raum durchdringen. Das Substrat sollte locker und durchlässig sein, eine Mischung aus Blumenerde, Rindenstückchen und Perlite funktioniert gut. Nach dem Einpflanzen mäßig angießen, aber nicht durchnässen. Für zwei bis drei Wochen kommen die Pflanzen an einen warmen, hellen Platz ohne direkte Mittagssonne. Staunässe im Untersetzer sofort entfernen.

In den ersten Wochen zeigt die Monstera oft schlaffe Blätter oder gelbe Ränder. Das ist normal, solange die Blätter nicht matschig werden. Matschige Blätter deuten auf Fäulnis hin, dann muss man den Wurzelbereich erneut prüfen und befallene Stellen großzügig abschneiden. Gegossen wird erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. Düngen ist in den ersten sechs bis acht Wochen tabu, die frischen Wurzeln verbrennen sonst. Wer die geteilten Pflanzen in dieser Phase in Ruhe lässt, wird nach einigen Wochen neue Blätter sehen, oft mit den typischen Blattlöchern.

Ein letzter Punkt: Monstera teilen ist nicht nur Vermehrung, sondern auch Verjüngung. Eine alte, verfilzte Pflanze wird durch das Teilen wieder aufnahmefähiger für Wasser und Nährstoffe. Wer alle zwei bis drei Jahre teilt, hält die Pflanze kompakt und gesund. Wichtig ist, dass man nicht zu viele Teile auf einmal macht, sondern lieber zwei kräftige Stücke statt fünf kleine. So bleibt die Monstera vital und wächst nach dem Eingriff zuverlässig weiter.

Die Führung unten ist wichtiger als die Rolle oben Ein häufiger Fehler ist die Annahme, die obere Schiene allein reiche aus. Ohne untere Führung schwingen die Türen bei jeder Bewegung aus und schlagen an den Korpus. Deshalb wird am Boden eine flache Führungsschiene oder ein Führungsstift eingelassen. Bei Schränken mit dünnem Boden genügt ein gefräster Schlitz, in dem ein Metallstift läuft. Wichtig ist, dass die Führung exakt parallel zur oberen Schiene verläuft. Schon eine Abweichung von wenigen Millimetern führt dazu, dass die Türen am Ende der Laufstrecke klemmen. Mit einer langen Wasserwaage und einem Zollstock lassen sich beide Linien vor dem Bohren kontrollieren.

Zuerst werden die Innenmaße genommen: lichte Weite zwischen den Seitenwangen, lichte Höhe unter dem Deckel und die Tiefe des Korpus. Die Türen laufen später entweder in einer oberen Laufschiene oder auf einer unteren Bodenschiene. Bei der oberen Variante hängen die Rollen in der Schiene und werden von dieser gehalten, bei der unteren laufen die Rollen auf dem Boden und die Türen werden oben nur geführt. Für Nachrüstungen ist die obere hängende Ausführung meist günstiger, weil der Boden nicht ausgetauscht werden muss. Die Schiene wird mittig zur lichten Weite ausgerichtet und mit ausreichend Abstand zur Vorderkante montiert, damit die Türen bündig abschließen.

Zum Schluss werden alle Schrauben nachgezogen und die Türen mehrfach geöffnet und geschlossen. Dabei zeigt sich, ob die Führung unten sauber läuft oder ob die Tür am Rahmen streift. Ein Streifen an der Seite deutet auf eine falsch ausgerichtete obere Schiene hin, ein Klappern auf zu viel Spiel in den Rollen. Beides lässt sich korrigieren, solange die Schiene nicht bereits im Korpus versenkt wurde. Aus diesem Grund sollte die Schiene zunächst nur mit zwei Schrauben fixiert und erst nach dem Probelauf endgültig befestigt werden.

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