Wie viel Platz braucht die Schiebetür wirklich und welche Tür passt? Der Platzbedarf einer Schiebetür wird oft unterschätzt. Wenn die Tür in eine Wandnische gleiten soll, muss diese Nische etwa die doppelte Türbreite aufweisen. Bei einer außen liegenden Schiene vor der Wand benötigt man seitlich neben der Türöffnung eine freie Wandfläche, die so breit ist wie das Türblatt selbst. Andernfalls ragt die geöffnete Tür in den Raum und nimmt dort Platz weg – genau das Gegenteil des gewünschten Effekts. Vor dem Kauf sollte man daher die Öffnungsbreite und die verfügbare Wandlänge messen. Bei der Wahl des Türblatts gilt: Leichte Türen aus Holz oder Glas laufen leiser und sind einfacher zu montieren als schwere Massivholztüren. Zudem sollte man auf eine gute Laufschiene mit Kugellagern achten, damit die Tür auch nach Jahren noch sanft gleitet.
Die Kosten pro Quadratmeter setzen sich aus Maschinenmiete, Schleifpapier, Lack oder Öl und Ihrer Arbeitszeit zusammen. Genaue Beträge vermeiden wir hier bewusst, da sie regional stark schwanken – kalkulieren Sie aber realistisch mit zwei bis drei Mietintervallen (Tage) für einen typischen Wohnraum von 25 Quadratmetern. Wer sparen will, kann Schleifpapier im 10er-Pack kaufen, statt vorkonfektionierte Sets zu nehmen. Laminat ist anders: Hier kann man einzelne Dielen austauschen, wenn Kratzer zu tief sind. Dazu wird die Leiste mit einem Ziehmesser angehoben und eine neue Diele eingeklickt – achten Sie darauf, dass das Dekor zum Rest passt. Kleine Kratzer in Laminat lassen sich mit Wachsstiften in Holzfarbtönen auffüllen und mit einem weichen Tuch polieren, aber das ist nur eine kosmetische Lösung.
Welche Maschinen brauchen Sie und was kostet die Miete? Für das Abschleifen benötigen Sie eine Bandschleifmaschine für die Fläche und einen Kantenschleifer für die Randbereiche. Dazu kommen Schleifpapier in verschiedenen Körnungen (grob bis fein), ein Staubsauger mit Feinfilter, und für die Versiegelung einen Lackroller oder ein Schleifvlies. Die Miete für Bandschleifer und Kantenschleifer ist üblich, wobei der Preis pro Tag oder pro Quadratmeter abgerechnet wird. Fragen Sie beim Verleih nach: Oft ist das Schleifpapier im Paket enthalten, was sich lohnt. Ein typischer Fehler ist, mit zu grobem Papier zu beginnen und die Übergänge zwischen den Bahnen nicht zu beachten – das erzeugt sichtbare Wellen im Holz.
Bevor man eine Schiebetür montiert, sollte man die Wand genau prüfen. Entscheidend ist, ob es sich um eine tragende Wand handelt und ob genug Platz für die Führungsschiene vorhanden ist. Bei einer Deckenmontage entfällt das Problem, dass die Wand das Gewicht tragen muss. Allerdings benötigt man dann eine stabile Deckenkonstruktion. Bei einer Wandmontage hingegen muss die Schiene exakt waagerecht ausgerichtet werden. Ein typischer Fehler ist es, die Schiene nur grob zu befestigen und erst danach zu prüfen, ob die Tür leicht läuft. Besser ist es, zuerst die Position der Schiene mit einer Wasserwaage zu markieren und dann die Dübel zu setzen. Wer unsicher ist, ob die Wand genug Halt bietet, sollte einen Fachmann hinzuziehen.
Die Entscheidung, ob ein Parkett abgeschliffen oder neu versiegelt werden muss, hängt von der Dicke der Nutzschicht und dem Zustand der Oberfläche ab. Massivparkett mit 20 bis 22 Millimetern Gesamtstärke lässt sich problemlos dreimal bis viermal abschleifen, während Fertigparkett mit einer Nutzschicht von zwei bis vier Millimetern nur einmal geschliffen werden kann. Bevor Sie Maschinen mieten, prüfen Sie die Restdicke am besten mit einem Stechzirkel an einer unauffälligen Stelle – etwa in einer Ecke oder unter einer Fußleiste. Liegt die Schicht unter drei Millimetern, ist von einem Schleifgang abzuraten, da sonst die Gefahr besteht, dass die Stäbchen an der Verleimung brechen.
Die Versiegelung selbst sollte bei trockener Witterung erfolgen. Verwenden Sie ein für Parkett geeignetes Lack oder Öl, und tragen Sie es dünn und gleichmäßig mit dem Roller auf. Zwischen den Schichten lassen Sie die angegebene Trockenzeit einhalten – bei hoher Luftfeuchtigkeit dauert das länger. Ein häufiger Fehler ist, die erste Schicht zu dick aufzutragen, was zu Blasen und ungleichmäßigem Glanz führt. Schleifen Sie nach dem Trocknen der ersten Schicht leicht mit feinem Papier an, um die Oberfläche zu glätten, bevor Sie die zweite Schicht aufbringen. Lassen Sie das Parkett mindestens 24 Stunden trocknen, bevor Sie es belasten.
Die richtige Montage beginnt mit der Auswahl der Beschläge. Eine Deckenmontage ist meist unkomplizierter, da keine seitlichen Führungen nötig sind. Bei einer Wandmontage muss die Schiene jedoch exakt parallel zur Wand verlaufen, sonst schleift die Tür an der Wand oder klemmt. Ein häufiger Fehler ist es, die Schiene direkt auf die Tapete zu schrauben, ohne die Wand zu unterfüttern. Dadurch entstehen Spannungen, die die Tür im Betrieb belasten. Besser ist es, eine Montageplatte oder ein Holzbrett als Abstandshalter zu verwenden. So lässt sich die Schiene auch später noch justieren. Beim Einsetzen der Tür sollte man darauf achten, dass der Bodenabstand nicht zu groß ist, da sonst Zugluft und Geräusche von außen eindringen können. Eine Bodendichtung oder eine Bürstendichtung an der Unterkante reduziert Lärm und Staub.
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